Schreib einen Brief an niemand Bestimmten. Er landet zuerst auf den Schreibtischen von Fremden, die so schreiben wie du. Und wenn jemand zurückschreibt, hast du eine Brieffreundin. Oder einen Brieffreund. Profil oder Foto von dir sieht hier niemand – nur deine Briefe.
Kostenlos auf dem iPhone und im Web.
Kein Foto, keine Bio. Eine Zeile über deine Woche und darunter eine Frage.
Sie liest deinen Rhythmus, nicht dein Gesicht – und fliegt mit dem Brief zu den Fremden, die am ehesten in deinem Takt schreiben.
Ein Brief nach dem anderen. Nach je fünf Briefen hin und her könnt ihr Namen tauschen – oder ihr bleibt vertraute Fremde.
Erst kommen deine Worte. Dein Gesicht muss nie nachkommen.
Der Wasserkocher machte klack, und niemand kam. Und wie klingt dein Morgen?
Tipp drei Antworten ein. Wir schauen uns an, wie du schreibst – Satzlänge, Rhythmus, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt – und verraten dir, welcher der 12 Schreibtypen du bist. Was du tippst, bleibt auf diesem Gerät.
Füttere sie mit 15 Wörtern
Sie schlüpft aus deinen ersten Worten, trägt jeden Brief und macht ein Drama, wenn du sie ghostest. Fünf Federkleider. Ein Unikat. Und zwar deins.
36 Marken in sechs Serien.
Hab an einem Dienstag gekündigt. Vier Tage keinem was gesagt. Mich trotzdem jeden Tag angezogen. Trotzdem jeden Tag raus aus der Wohnung. Bis sechs in der Bibliothek gesessen.
Ich hab das noch nie jemandem erzählt, aber als mein Vater krank war, war ich vor allem erleichtert, nicht weil ich wollte, dass es vorbei ist, sondern weil das Warten endlich Konturen bekam und ich sehen konnte, wo das Ganze aufhört, statt mittendrin zu stehen und rumzuraten.
Hat noch jemand so eine Liste mit Sachen, die man machen würde, wenn man mehr Zeit hätte – und dann hat man mehr Zeit und macht nichts davon? Wofür ist die Liste eigentlich gut? Und an wen ist die überhaupt adressiert?
Seit März liegt eine Nachricht in meinen Entwürfen. Drei Wörter. Ich hab so an die vierzigmal dran rumgefeilt – vor allem an den Satzzeichen. Als ob's am Komma läge.
Am Kanal bei der Schleuse steht jeden Morgen gegen sieben ein Reiher. Immer auf demselben Pfahl. Wenn die Boote vorbeifahren, rührt er sich nicht. Mittlerweile richte ich meinen Spaziergang nach ihm.
Ich glaub, mir geht's wahrscheinlich gut. Also, mir geht's gut, meistens, jedenfalls so, dass man Beweise aufzählen könnte. Job, Wohnung, Leute, die's merken würden. Nur zähl ich die neuerdings jeden Tag auf.
Sei so ehrlich, wie du magst. Wer du bist, weiß hier niemand – es sei denn, du verrätst es.
Statt deines Namens steht hier eine Nummer – bis ihr euch beide anders entscheidet.
Gibt's auch als iPhone-App. Dasselbe Konto – deine Briefe, Seelenverwandten und deine Botin ziehen also mit.
Die App gibt es nur fürs iPhone. Mit Android läuft das direkt hier im Browser: deine Briefe, deine Seelenverwandten, deine Botin.
App StoreNein. Es gibt keine Profile, keine Profilbilder und kein Swipen. Du tauschst Briefe mit Fremden, die so schreiben wie du – einen nach dem anderen. Aus manchen werden Freunde, aus manchen wird dein Lieblingsmensch – und manche bleiben einfach nette Fremde. Das entscheidet ihr beide.
Ja. Jeden Tag landen fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, und du kannst fünf neue eigene verschicken. Dazu deine Botin und alle Briefwechsel – alles kostenlos, auf dem iPhone und im Web. Die Erste Klasse ist der bezahlte Tarif: unbegrenzt neue Briefe, Zimmer, die sich nie schließen, Sprachbriefe (aufgenommen in der iPhone-App) und die ganze Garderobe.
Ja, fürs iPhone im App Store. Meldest du dich mit Google oder per E-Mail an, ist es dasselbe Konto wie im Web – du kannst also hier anfangen und dort weiterschreiben („Mit Apple anmelden“ gibt es nur auf dem iPhone). Mit Android läuft das alles im Browser: deine Briefe, deine Seelenverwandten, deine Botin.
Ja, komplett. Statt deines Namens steht da eine Nummer (zum Beispiel Nr. 4207) – bis ihr euch beide anders entscheidet. Nach je fünf Briefen hin und her könnt ihr Namen tauschen. Oder eben nicht.
Nach deinem Schreibstil, nicht nach deinem Aussehen. Satzlänge, Rhythmus, ob du Fragen stellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt: Deine Briefe gehen an die Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt.
In zehn: English, 中文, Español, Português, Bahasa Indonesia, Français, Deutsch, Italiano, 日本語 und 한국어. Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht liest, hat er einen „Übersetzen“-Button dabei. Die iPhone-App selbst gibt es vorerst in allen Sprachen außer 中文 – auf 中文 schreiben kannst du dort trotzdem.
Slowly bringt dich nach Interessen mit anderen zusammen und lässt Briefe je nach Entfernung länger unterwegs sein. Bei Kindredly zählt, wie du schreibst. Profile gibt es gar nicht, und deine Botin gehört dir: Sie schlüpft aus deinen ersten Worten.
Noch Fragen? hello@kindredly.io