1. kindredly
  2. So funktioniert's

So funktioniert Kindredly.

Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Du schreibst einen Brief an niemand Bestimmten, und deine Botin bringt ihn zu den Menschen, deren Sätze deinen am nächsten kommen. Antwortet jemand von ihnen, hast du eine Brieffreundschaft. Nach je fünf Briefen hin und her könnt ihr Namen tauschen – wenn ihr beide wollt.

Ein erster Brief auf einem fremden Schreibtisch
NO.2412

Hat noch jemand so eine Liste mit Sachen, die man machen würde, wenn man mehr Zeit hätte – und dann hat man mehr Zeit und macht nichts davon? Wofür ist die Liste eigentlich gut? Und an wen ist die überhaupt adressiert?

#wozu das alles
Kurz gesagt
  • Kostenlos: täglich 15 Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch und 5 neue eigene – Briefe innerhalb eines Briefwechsels zählen nie mit
  • Zusammengebracht wird nach Schreibstil – nie nach Fotos oder Wohnort
  • Statt deines Namens steht da eine Nummer wie Nr. 4207 – bis ihr euch beide entscheidet, Namen zu tauschen
  • Als iPhone-App und im Web – ein Konto, per Google oder E-Mail
  • Zehn Sprachen – und auf deinem Schreibtisch ein „Übersetzen“-Button
Du schreibst

Schreib einen ehrlichen Brief.

Kein Steckbrief zum Ausfüllen, kein Profilbild zum Aussuchen. Du schreibst einen Brief: ein paar Zeilen über deine Woche, etwas, das du noch nie laut gesagt hast, eine Frage, die du gern von jemand Fremdem beantwortet hättest. Dann suchst du eine Marke aus, die zur Stimmung passt. Zur Wahl stehen 36 in sechs Serien: Geständnisse, Beinahe, Späte Nächte, Kleine Dinge, Werden und Vermissen. Die Marke verrät schon vor dem Öffnen, was für ein Brief drinsteckt.

Fünf neue Briefe am Tag sind kostenlos. Briefe innerhalb eines Briefwechsels zählen nie mit.

36 Marken · sechs Serien
geständnisse
beinahe
späte nächte
kleine dinge
werden
vermissen
Deine Botin trägt ihn

Dein Brief landet bei Menschen, die so schreiben wie du.

Deine Botin achtet darauf, wie du schreibst, nicht worüber: wie lang deine Sätze werden, wo du Pausen machst, wie gleichmäßig ihr Takt ist, ob du Fragen stellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Dein Brief landet zuerst auf den Schreibtischen der Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt.

Dein Alter verschiebt die Reihenfolge ein wenig. Wo du wohnst und wie du aussiehst, spielt nie eine Rolle. Warum Sätze mehr verraten als jeder Steckbrief.

Auf einem fremden Schreibtisch
NO.6817

Seit März liegt eine Nachricht in meinen Entwürfen. Drei Wörter. Ich hab so an die vierzigmal dran rumgefeilt – vor allem an den Satzzeichen. Als ob's am Komma läge.

#fast geschrieben
Dein Schreibtisch

Jeden Tag landen fünfzehn Briefe bei dir.

Umgekehrt läuft es genauso. Auf deinem Schreibtisch landen Briefe von Fremden, die so schreiben wie du – im kostenlosen Tarif fünfzehn am Tag. Lies sie und beantworte den einen, der dir nicht aus dem Kopf geht. Mit deiner Antwort beginnt ein Briefwechsel: nur ihr zwei, ein Brief nach dem anderen. Bis zu fünf Antworten dürfen gleichzeitig unterwegs sein und darauf warten, dass ein erster Brief zurückkommt. Ein Platz wird wieder frei, sobald jemand zurückschreibt – oder nach einer Woche.

Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht lesen kannst, ist ein „Übersetzen“-Button gleich dabei.

Heute auf dem Schreibtisch
NO.9117

Hab an einem Dienstag gekündigt. Vier Tage keinem was gesagt. Mich trotzdem jeden Tag angezogen. Trotzdem jeden Tag raus aus der Wohnung. Bis sechs in der Bibliothek gesessen.

#von der seele
NO.2412

Hat noch jemand so eine Liste mit Sachen, die man machen würde, wenn man mehr Zeit hätte – und dann hat man mehr Zeit und macht nichts davon? Wofür ist die Liste eigentlich gut? Und an wen ist die überhaupt adressiert?

#wozu das alles
NO.6817

Seit März liegt eine Nachricht in meinen Entwürfen. Drei Wörter. Ich hab so an die vierzigmal dran rumgefeilt – vor allem an den Satzzeichen. Als ob's am Komma läge.

#fast geschrieben
Lies die Briefe von heute – ganz ohne Konto →
Je fünf hin und her

Namen tauschen – oder auch nicht.

Niemand sieht deinen Namen, dein Gesicht oder dein Profil – ein Profil gibt es nämlich gar nicht. Fremde sehen eine Nummer wie Nr. 4207 und ein Gesicht aus Kästchen. Sobald ihr beide beim fünften Brief seid, könnt ihr unabhängig voneinander euren Namen beilegen. Getauscht wird aber erst, wenn ihr es beide getan habt. Viele bleiben Brieffreunde und tauschen nie.

Habt ihr Namen getauscht, seid ihr Seelenverwandte, und eure Briefe ziehen in ein eigenes Zimmer um. Im kostenlosen Tarif schließt sich ein Zimmer nach dreißig Tagen Funkstille. Mit der Ersten Klasse bleibt jedes Zimmer offen.

Je fünf Briefe hin und her
NO.50245
DU5
mara ✓june ✓

Beide haben unterschrieben. Namen getauscht.

Nur wenn ihr beide euren Namen beilegt. Oder nie – viele bleiben einfach Fremde.

Deine Botin

Und ein Vogel, der das alles trägt.

Deine Botin schlüpft aus deinen ersten Worten und trägt jeden Brief, den du abschickst. Sie hat fünf Federkleider und nimmt es persönlich, wenn du sie links liegen lässt: Drei Tage ohne Brief, und sie bekommt Appetit. Eine Woche, und sie ist hungrig. Zwei Wochen, und sie wird grau.

Dein Ei
Himmel
Moos
Nebel
Pfirsich
Nacht
Tage seit deinem letzten Brief
  1. TAG 3 · APPETIT
  2. TAG 7 · HUNGRIG
  3. TAG 14 · AUSGEHUNGERT
Kostenlos und Erste Klasse

Was kostenlos ist – und was nicht.

Fast alles ist kostenlos: fünfzehn Briefe am Tag auf deinem Schreibtisch, fünf neue eigene Briefe am Tag, deine Botin und jeder Briefwechsel, ganz gleich, wie viele Briefe darin hin- und hergehen.

Die Erste Klasse ist der bezahlte Tarif: kein Limit für neue Briefe, Zimmer, die immer offen bleiben, Sprachbriefe (aufgenommen in der iPhone-App) und die ganze Garderobe deiner Botin. Den Preis siehst du, bevor du zahlst.

iPhone und Web

Ein Konto, zwei Türen.

Kindredly gibt es als iPhone-App und als Website. Meldest du dich mit Google oder E-Mail an, ist es auf beiden dasselbe Konto – deine Briefe, deine Seelenverwandten und deine Botin kommen also mit. „Mit Apple anmelden“ gibt es nur auf dem iPhone. Unter Android funktioniert alles im Browser auf kindredly.io, nur Sprachbriefe aufnehmen geht dort nicht.

Was viele wissen wollen.

Muss ich für Kindredly eine App herunterladen?

Nein. Alles funktioniert im Browser auf kindredly.io, nur Sprachbriefe aufnehmen kannst du dort nicht – anhören aber schon. Es gibt auch eine iPhone-App, mit demselben Konto, wenn du dich mit Google oder E-Mail anmeldest.

Kann ich bei Kindredly Briefe lesen, ohne mich anzumelden?

Ja. Unter Nur schauen siehst du die Briefe von heute – ganz ohne Konto.

Wie viele Briefe kann ich bei Kindredly am Tag verschicken?

Im kostenlosen Tarif fünf neue Briefe am Tag. Briefe innerhalb eines Briefwechsels zählen nie mit, und bis zu fünf Antworten an Fremde dürfen gleichzeitig darauf warten, dass jemand zurückschreibt. Mit der Ersten Klasse fällt das Tageslimit für neue Briefe weg.

Wozu gibt es bei Kindredly Briefmarken?

Jeder neue Brief trägt eine von 36 Marken aus sechs Serien. So weiß man schon vor dem Öffnen, welche Stimmung drinsteckt – ein Geständnis, ein Beinahe, eine späte Nacht, eine Kleinigkeit.

Muss ich bei Kindredly meinen Namen verraten?

Nein. Sobald ihr beide beim fünften Brief seid, könnt ihr unabhängig voneinander euren Namen beilegen, und getauscht wird erst, wenn ihr es beide getan habt. Ihr könnt so lange Fremde bleiben, wie ihr wollt.

In welchen Sprachen kann ich bei Kindredly schreiben?

In zehn: English, 中文, Español, Português, Bahasa Indonesia, Français, Deutsch, Italiano, 日本語 und 한국어. Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht lesen kannst, ist ein „Übersetzen“-Button dabei. Die iPhone-App gibt es vorerst in allen Sprachen außer 中文 – schreiben kannst du dort trotzdem auf 中文.

Was passiert, wenn ich bei Kindredly nicht mehr schreibe?

Deiner Botin knurrt der Magen: Nach drei Tagen bekommt sie Appetit, nach einer Woche ist sie hungrig, nach zwei Wochen wird sie grau. Deine Briefwechsel bleiben offen. Hast du mit jemandem Namen getauscht, schließt sich euer gemeinsames Zimmer im kostenlosen Tarif nach dreißig Tagen Funkstille. Mit der Ersten Klasse bleibt jedes Zimmer offen.

Noch Fragen? hello@kindredly.io