1. kindredly
  2. Kindredly vs. Slowly

Kindredly vs. Slowly im direkten Vergleich.

Slowly und Kindredly sind beides Apps, in denen sich Fremde Briefe schreiben – nur kommst du auf verschiedenen Wegen zu deinen Brieffreunden. Slowly bringt Menschen über gemeinsame Interessen und Sprachen zusammen und zeigt jede Person als Profilkarte mit Spitznamen und ungefährem Standort. Ein Brief ist dort ein paar Stunden bis ein paar Tage unterwegs, je nachdem, wie weit ihr auseinander wohnt. Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Ein Profil gibt es nicht: Dein Brief landet zuerst auf den Schreibtischen von Fremden, deren Sätze deinen am ähnlichsten klingen. Anfangen kannst du bei beiden kostenlos. Alle Angaben auf dieser Seite: Stand Oktober 2026.

Auf einen Blick.

Was die beiden Apps können, Zeile für Zeile (Stand: Oktober 2026). Jede Angabe zu Slowly ist mit ihrer Quelle verlinkt.

KindredlySlowly
Wonach die App zusammenbringtNach deinem Schreibstil: wie lang deine Sätze sind, wo du Pausen machst, ob du Fragen stellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Nicht nach Fotos, Profilen oder Standort.Nach gemeinsamen Interessen und gemeinsamen Sprachen. Du und jeder neue Kontakt habt mindestens eine Sprache aus euren Profilen gemeinsam. Quelle ↗
Wie du jemanden findestDu schreibst einen Brief an niemand Bestimmten – eine Art Flaschenpost. Er landet zuerst bei Fremden, die so schreiben wie du. Sobald jemand von ihnen antwortet, beginnt eure Brieffreundschaft.Auf vier Wegen: Open Letters, Profile durchstöbern (wahlweise mit Filtern wie Standort, Themen oder Sprache), einmal am Tag Auto-match und Leute, die du kennst, über ihre Slowly ID hinzufügen. Quelle ↗
Was Fremde von dir sehenEine Nummer, zum Beispiel Nr. 4207, und deine Briefe. Ein Profil gibt es nicht.Eine Profilkarte mit Spitznamen, Standort (um bis zu 30 km verschoben), Sprachvorlieben und Sternzeichen. Keine Fotos, keine echten Namen. Quelle ↗
Namen und FotosNach je fünf Briefen hin und her kannst du deinen Namen anbieten – und die andere Person ihren. Getauscht wird nur, wenn ihr euch beide dafür entscheidet, und vorher gibt es keine Fotos.Fotos kannst du in Briefen mitschicken, sobald dein Gegenüber eine Anfrage zum Teilen von Fotos annimmt: 10 alle 12 Stunden im kostenlosen Tarif, 100 mit Plus. Bei Sprachaufnahmen läuft es genauso. Quelle ↗
Wie lange ein Brief brauchtHängt nicht von der Entfernung ab. Kindredly bringt niemanden nach Standort zusammen.Das hängt von der Entfernung zwischen euch ab: ein paar Stunden bis ein paar Tage. Jedes Profil zeigt eine voraussichtliche Zustellzeit, und beschleunigen oder bremsen lässt sich ein Brief nicht. Quelle ↗
Kostenloser TarifTäglich fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch und fünf neue eigene zum Verschicken, dazu deine Botin und alle Briefwechsel – ohne Limit für die Briefe darin. Keine Werbung.Unbegrenzt Briefe. Bis zu 12 neue Freunde am Tag und 100 aktive Freunde gleichzeitig, ein Auto-match am Tag, jeweils nur ein veröffentlichter Open Letter. Quelle ↗
Bezahlter TarifErste Klasse (optional): kein Limit für neue Briefe, Zimmer, die sich nie schließen, Sprachbriefe (aufgenommen in der iPhone-App) und die ganze Garderobe deiner Botin. Den Preis siehst du vor dem Kauf.Slowly Plus (optional, monatlich oder jährlich): 200 aktive Freunde, zwei Open Letters, Briefe noch unterwegs bearbeiten, mehr Fotos, jeden Monat Bonus-Coins. Der US-App-Store nennt 7,99 $, 8,99 $ und 42,99 $. Quelle ↗
Briefmarken36 Stimmungsmarken in sechs Serien, zum Beispiel Geständnisse, Späte Nächte und Vermissen.Tausende: laut App Store über 2.000, laut Website von Slowly über 3.000. Über tausend sind kostenlos, andere gibt es gegen Coins (in den USA von 50 Coins für 0,99 $ bis 800 für 11,99 $). Quelle ↗
BesonderheitenEine Botin: ein kleiner Vogel, der aus deinen ersten Worten schlüpft, deine Briefe trägt und Hunger bekommt, wenn du aufhörst zu schreiben.Ein Avatar statt eines Fotos, ein Drawing Tool für Briefe, Goodbye Letters und ein Sent:Received-Verhältnis im Profil (deins kannst du ausblenden). Quelle ↗
PlattformenEine iPhone-App und das Web – mit einem Konto für beides, wenn du dich mit Google oder per E-Mail anmeldest. Auf Android funktioniert es im Browser.Apps für iOS (ab 15.1) und Android, dazu eine Web-Version nur für den Desktop, in der Open Letters, Auto-match und die Registrierung fehlen. Quelle ↗
SprachenDu kannst in zehn Sprachen schreiben. Die Website gibt es in allen zehn, die iPhone-App in allen außer 中文 – und ein Brief auf deinem Schreibtisch, den du nicht lesen kannst, kommt mit Übersetzen-Button.Jeder neue Kontakt hat mindestens eine Sprache mit dir gemeinsam. Im US-App-Store ist die App auf Englisch gelistet; in der App lässt sich die Sprache der Oberfläche einstellen, und die Website gibt es in 20 Sprachen. Quelle ↗
AlterNur ab 18.Im US-App-Store ab 16 eingestuft. Laut den Nutzungsbedingungen von Slowly ist die Nutzung ab 12 erlaubt, wenn ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person zustimmt. Wer unter 18 ist, wird standardmäßig mit anderen unter 18 zusammengebracht. Quelle ↗
SchutzfunktionenEin Sicherheitscheck liest Briefe, bevor sie auf fremden Schreibtischen landen. Melden oder blockieren kannst du aus jedem Brief und jedem Zimmer heraus; melden drei verschiedene Leute dieselbe Person, kann diese Person keine Briefe mehr schicken.Ein Selfie-Check, der bei der Registrierung verlangt werden kann, ein ungefährer Standort, Excluded Topics und Excluded Regions sowie ein blaues Abzeichen für Konten mit Ausweisprüfung (vorerst nur in manchen Ländern und nur mit Plus). Quelle ↗

Die Angaben zu Slowly haben wir am 9. Oktober 2026 mit der Website, den Hilfeseiten und den Store-Einträgen von Slowly abgeglichen; sie können sich ändern. Die Angaben zu Kindredly sind am Produkt geprüft.

So findest du bei beiden Brieffreunde.

Bei Slowly hast du viel Einfluss darauf, wem du schreibst. Laut eigenem Hilfe-Center bringt Slowly Menschen über gemeinsame Interessen und gemeinsame Sprachen zusammen, und es gibt vier Wege, jemanden zu finden: einen Open Letter veröffentlichen, Profile durchstöbern, Auto-match nutzen oder jemanden, den du schon kennst, über die Slowly ID hinzufügen. Beim Stöbern kannst du nach Standort, Themen oder Sprache filtern. Auto-match geht einmal am Tag: Du wählst eine Sprache, eine Altersspanne und wie viele Leute den Brief bekommen sollen, schreibst ihn, und Slowly schlägt dir ein bis drei mögliche Brieffreunde vor, an die du ihn schicken kannst.

Bei Kindredly gibt es genau einen Weg. Du schreibst einen Brief an niemand Bestimmten, und er landet zuerst auf den Schreibtischen von Fremden, die so schreiben wie du. Wer zu wem passt, ergibt sich aus Rhythmus und Form deines Schreibens: wie lang deine Sätze sind, wo du Pausen machst, ob du Fragen stellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Fotos, Profile und Standort spielen keine Rolle, und es gibt nichts zu durchstöbern oder zu filtern. Im kostenlosen Tarif landen jeden Tag fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch.

Es kommt also darauf an, wie viel Auswahl du willst. Bei Slowly gehst du gezielt auf die Suche nach einer bestimmten Art Mensch an einem bestimmten Ort. Bei Kindredly entscheidet die App, wessen Briefe du siehst – und du, auf welchen du antwortest.

Was Fremde von dir sehen.

Keine der beiden Apps dreht sich um Fotos. Im App-Store-Eintrag von Slowly steht „no photos, no real names“ (keine Fotos, keine echten Namen). Du bist mit Spitznamen und Avatar unterwegs, und deine Profilkarte zeigt diesen Spitznamen, deinen Standort, deine Sprachvorlieben und dein Sternzeichen. Der Standort ist nur ungefähr: Slowly verschiebt ihn zufällig um bis zu 30 km und aktualisiert ihn einmal pro Login-Sitzung, nicht in Echtzeit. Profile zeigen außerdem ein Sent:Received-Verhältnis, an dem andere sehen, wie oft du antwortest. Seit Version 9.0 kannst du deins ausblenden. Fotos und Sprachaufnahmen lassen sich in Briefen mitschicken, aber erst, wenn die andere Person eine Anfrage zum Teilen annimmt.

Kindredly hat überhaupt kein Profil. Fremde sehen eine Nummer, zum Beispiel Nr. 4207, und deine Briefe. Nach je fünf Briefen hin und her kannst du deinen Namen anbieten – und die andere Person ihren. Getauscht wird nur, wenn ihr euch beide dafür entscheidet. Bis ihr Namen getauscht habt, gibt es keine Fotos.

Wie lange ein Brief unterwegs ist.

Bei Slowly ist das Warten Programm. Ein Brief braucht ein paar Stunden bis ein paar Tage, je nachdem, wie weit ihr auseinander wohnt, und jedes Profil zeigt dir die Entfernung und eine voraussichtliche Zustellzeit, bevor du schreibst. Beschleunigen oder bremsen lässt sich ein Brief nicht. Deinen Standort kannst du auch nicht von Hand einstellen, denn Slowly richtet die Zustellzeit nach der echten Entfernung zwischen euch. Wer längere Wartezeiten mag, dem rät Slowly selbst, Leuten zu schreiben, die weiter weg wohnen. Briefe dürfen bis zu 50.000 Zeichen lang sein, und wer Plus abonniert hat, kann einen Brief noch bearbeiten, solange er unterwegs ist.

Kindredly bringt niemanden nach Standort zusammen, deshalb spielt es keine Rolle, wie weit ihr auseinander wohnt. Ihr schreibt euch einen Brief nach dem anderen – so schnell oder so langsam, wie ihr beide schreibt.

Was kostenlos ist – und was du bezahlst.

Beide kannst du kostenlos nutzen, und beide haben einen optionalen bezahlten Tarif.

Ein kostenloses Slowly-Konto bringt dir unbegrenzt Briefe und mit der Zeit unbegrenzt viele Freunde, allerdings mit ein paar Tempolimits: bis zu 12 neue Freunde am Tag, 100 aktive Freunde gleichzeitig, ein Auto-match am Tag und jeweils nur ein veröffentlichter Open Letter. Slowly Plus gibt es monatlich oder jährlich. Damit steigt das Freundeslimit auf 200 und die Zahl der Open Letters auf zwei, du kannst Briefe bearbeiten, solange sie unterwegs sind, darfst mehr Fotos verschicken und bekommst jeden Monat Bonus-Coins. Am Limit von 12 neuen Freunden pro Tag ändert Plus nichts. Stand Oktober 2026 nennt der US-App-Store für Plus 7,99 $, 8,99 $ und 42,99 $, ohne zu sagen, welcher Preis für welches Abo gilt. Coins sind eine eigene Währung für Briefmarken, Marken zum Verschenken und Avatar-Extras. Die Pakete reichen von 50 Coins für 0,99 $ bis 800 für 11,99 $, und einen Coin bekommst du auch, wenn du dir ein Werbevideo ansiehst. Laut Google-Play-Eintrag enthält die App Werbung, ausgespielt über Netzwerke wie Google AdMob und Unity Ads.

Kindredly hat keine Werbung. Im kostenlosen Tarif landen jeden Tag fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, und du kannst täglich fünf neue eigene Briefe verschicken. Dazu kommen deine Botin und alle Briefwechsel – ohne Limit für die Briefe darin. Die Erste Klasse ist der optionale bezahlte Tarif: Sie hebt das Limit für neue Briefe auf, hält deine Zimmer für immer offen, bringt Sprachbriefe (aufgenommen in der iPhone-App) und die ganze Garderobe deiner Botin. Den Preis siehst du, bevor du zahlst.

Sicherheit und Alter.

Der deutlichste Unterschied ist hier das Alter. Kindredly ist nur für Erwachsene ab 18. Slowly ist im US-App-Store ab 16 eingestuft, und laut seinen Nutzungsbedingungen (zuletzt aktualisiert im September 2024) ist die Nutzung ab 12 erlaubt, wenn ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person zustimmt. Wer unter 18 ist, wird bei Slowly standardmäßig nur mit Leuten bis 17 zusammengebracht. Erweitern Jüngere diese Spanne selbst, bekommen sie auch Leute bis 20 vorgeschlagen. Die Kinderschutzrichtlinie von Slowly nennt außerdem Einschränkungen für Nachrichten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen.

Bei der Registrierung kann Slowly einen Selfie-Check verlangen, um Abzocke, Betrug und automatisierte Konten fernzuhalten. Ein blaues Abzeichen kennzeichnet Konten, die mit einem amtlichen Ausweis verifiziert sind – das gibt es vorerst nur in manchen Ländern und nur mit Plus. Mit Excluded Topics legst du Themen fest: Wer eines davon angibt, taucht in deinen Ergebnissen bei Profiles und Auto-match nicht mehr auf (bei Open Letters gilt das nicht). Mit Excluded Regions wählst du Gegenden aus: Leute von dort werden dir nicht mehr vorgeschlagen, und dein Profil bleibt vor ihnen verborgen.

Bei Kindredly liest ein Sicherheitscheck die Briefe, bevor sie auf fremden Schreibtischen landen. Er stoppt Drohungen, Belästigung, sexuelle Inhalte mit Minderjährigen und Versuche, Kontaktdaten, Social-Media-Namen oder Geld auszutauschen. Melden oder blockieren kannst du aus jedem Brief und jedem Zimmer heraus, und wenn drei verschiedene Leute dieselbe Person melden, kann diese Person keine Briefe mehr schicken.

Wo du sie nutzen kannst – und in welcher Sprache.

Slowly hat Apps für iPhone und iPad (ab iOS 15.1) und für Android. Die Web-Version unter web.slowly.app ist für Desktop-Computer gemacht und läuft nicht auf dem Handy. Manches geht außerdem nach wie vor nur in der mobilen App, darunter Open Letters, Auto-match und das Anlegen eines Kontos.

Kindredly ist eine iPhone-App und eine Website. Meldest du dich mit Google oder per E-Mail an, nutzt du auf beiden dasselbe Konto. „Mit Apple anmelden“ geht nur auf dem iPhone. Eine Android-App gibt es nicht, aber auf Android funktionieren deine Briefe, deine Seelenverwandten und deine Botin im Browser.

Was die Sprache angeht, sorgt Slowly dafür, dass du und jeder neue Kontakt mindestens eine Sprache aus euren Profilen gemeinsam habt – schreiben kann dir der Kontakt trotzdem in einer anderen. Die Website gibt es in 20 Sprachen. Im US-App-Store ist die App auf Englisch gelistet, und in der App lässt sich die Sprache der Oberfläche einstellen, aber keine Hilfeseite von Slowly nennt, welche Sprachen zur Auswahl stehen. Bei Kindredly kannst du in zehn Sprachen schreiben: English, 中文, Español, Português, Bahasa Indonesia, Français, Deutsch, Italiano, 日本語 und 한국어. Ein Brief auf deinem Schreibtisch in einer Sprache, die du nicht lesen kannst, kommt mit Übersetzen-Button. Die Website gibt es in allen zehn Sprachen, die iPhone-App in allen außer 中文.

Was Slowly gut macht.

Slowly ist schon lange dabei. Gründer Kevin Wong hat die erste Version am 1. Februar 2017 veröffentlicht – nur fürs iPhone und als Nebenprojekt. Android kam im Mai 2018 dazu, die Web-Version im September 2019. Stand Oktober 2026 hat Slowly bei Google Play mehr als 5 Millionen Downloads und dort 4,5 Sterne bei rund 176.000 Bewertungen, im US-App-Store 4,7 bei 11.000 Bewertungen. In beiden Stores ist die App als Editors' Choice ausgezeichnet.

Die Zustellung je nach Entfernung ist das Markenzeichen von Slowly. Ein Profil zeigt dir, wie weit jemand weg ist und wie lange dein Brief unterwegs sein wird, und das Warten gehört zum Erlebnis. Die Briefmarken sind eine Sammlung für sich: Über tausend sind kostenlos, manche bekommst du je nachdem, wo du die App öffnest (auch auf Reisen), andere für erreichte Meilensteine. Briefe dürfen bis zu 50.000 Zeichen lang sein, und laut Rezensionen schreiben die Leute dort gern lange, anschauliche Briefe.

Willst du deine Brieffreundin nach Land, Thema oder Sprache aussuchen, hat Slowly die Filter dafür. Und wenn du jemandem vertraust, kannst du auch Fotos, Sprachaufnahmen und Zeichnungen teilen – jeweils erst, nachdem die andere Person eine Anfrage angenommen hat.

Slowly-Erfahrungen: Was in den Bewertungen steht.

Der Ton in den Bewertungen ist in beiden Stores überwiegend herzlich. Hervorgehoben werden die langen Briefe, die Briefmarken und Sicherheitsfunktionen wie Fotos, die nur mit Zustimmung beider geteilt werden, und der ungefähre Standort. Eine Person schreibt im App Store, Freundschafts-Apps, in denen sich alles um Bilder dreht, hätten sie nervös gemacht – und lobt stattdessen die Avatare von Slowly.

Kritisiert werden Antworten, die Monate auf sich warten lassen, bis ein Gespräch im Sand verläuft (ein Risiko bei jeder Brief-App, Kindredly eingeschlossen); Scammer (eine andere Rezension erwähnt sie, lobt aber die Schutzfunktionen von Slowly); der Selfie-Check, noch bevor überhaupt ein Konto angelegt ist; eine Moderation, die jemand zu streng fand; und ein Abo-Bildschirm, den jemand anderes nicht wegklicken konnte. Auch manche, die zufrieden sind, wünschen sich mehr Spielraum im kostenlosen Tarif, etwa ein höheres Limit für Brieffreunde oder mehr Open Letters zum Lesen pro Tag.

Welche App passt zu dir?

Slowly ist die bessere Wahl, wenn du einen Brieffreund in einem bestimmten Land suchst oder jemanden mit deinen Interessen, wenn dich das Warten reizt, das die Zustellung nach Entfernung mit sich bringt, oder wenn du leidenschaftlich gern Briefmarken sammelst. Slowly passt auch, wenn du Android nutzt und eine echte App willst, wenn du Fotos, Sprachaufnahmen oder Zeichnungen schicken möchtest, sobald du jemandem vertraust, oder wenn du eine große Community suchst, die es schon seit 2017 gibt. Bist du unter 18, ist Kindredly nichts für dich, denn es ist nur für Erwachsene. Slowly nimmt auch Jüngere auf – mit eingeschränkten Kontaktvorschlägen.

Kindredly ist die bessere Wahl, wenn du lieber danach zusammengebracht wirst, wie jemand schreibt, als nach einer Liste von Interessen, wenn du am liebsten gar kein Profil hättest oder wenn du Leuten schreiben willst, die nicht deine Sprache sprechen – mit Übersetzen-Button auf deinem Schreibtisch. Kindredly passt auch, wenn du es im Browser auf dem Handy nutzen willst, denn die Web-Version von Slowly ist für den Desktop gemacht. Es gibt Kindredly für Erwachsene auf dem iPhone und im Web, und anfangen kannst du kostenlos.

Probier ruhig beide aus.

Bei beiden kannst du kostenlos anfangen, du musst dich also nicht für immer festlegen. Neugierig, was Fremde aus deinem Schreiben herauslesen würden? Der kostenlose Schreib-Aura-Test braucht drei kurze Antworten und verrät dir, welcher von zwölf Schreibtypen du bist. Oder du schaust dir bei Kindredly erst mal die Briefe von heute an – nur schauen, ganz ohne Konto.

Was viele wissen wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Slowly und Kindredly?

Der Weg, auf dem du Brieffreunde findest. Slowly bringt Leute über gemeinsame Interessen und Sprachen zusammen, zeigt eine Profilkarte mit Spitznamen und ungefährem Standort und stellt Briefe je nach Entfernung in ein paar Stunden bis ein paar Tagen zu. Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Ein Profil gibt es nicht: Fremde sehen eine Nummer und deine Briefe, und Namen werden nach je fünf Briefen hin und her nur getauscht, wenn beide das wollen.

Ist Slowly kostenlos?

Ja. Stand Oktober 2026 kannst du mit einem kostenlosen Slowly-Konto unbegrenzt Briefe schicken und mit der Zeit unbegrenzt viele Freunde hinzufügen – bis zu 12 neue Freunde am Tag und 100 aktive Freunde gleichzeitig. Slowly Plus ist ein optionales Abo, monatlich oder jährlich. Coins für Briefmarken und Avatar-Extras kaufst du extra, oder du verdienst sie dir, zum Beispiel, indem du dir Werbung ansiehst. Kindredly ist ebenfalls kostenlos, und zwar ohne Werbung: täglich fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, fünf neue eigene Briefe und kein Limit für die Briefe innerhalb eines Briefwechsels.

Gibt es eine App wie Slowly ohne Profile?

Ja, Kindredly. Dort gibt es keine Profile, keine Profilbilder und kein Swipen, und Fremde werden nach ihrem Schreibstil zusammengebracht statt nach Interessen oder Standort. Du schreibst einen Brief an niemand Bestimmten, und er landet zuerst bei Fremden, deren Sätze im selben Takt laufen wie deine. Kindredly gibt es auf dem iPhone und im Web, nur für Erwachsene, und anfangen kannst du kostenlos.

Wie lange braucht ein Brief bei Slowly?

Ein paar Stunden bis ein paar Tage, je nachdem, wie weit du und dein Brieffreund auseinander wohnt. Jedes Profil zeigt die Entfernung und eine voraussichtliche Zustellzeit, und beschleunigen oder bremsen kannst du einen Brief nicht. Slowly nutzt dafür deinen echten Standort, deshalb kannst du ihn nicht von Hand einstellen.

Gibt es Kindredly auch für Android, so wie Slowly?

Nicht als App. Kindredly gibt es als iPhone-App und als Website, und auf Android funktionieren deine Briefe, deine Seelenverwandten und deine Botin im Browser unter kindredly.io. Slowly hat Apps für iPhone und Android, dazu eine Web-Version für Desktop-Computer.

Ab welchem Alter kann man Slowly oder Kindredly nutzen?

Kindredly gibt es nur ab 18. Slowly ist im US-App-Store ab 16 eingestuft; laut den Nutzungsbedingungen ist die Nutzung ab 12 erlaubt, wenn ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person zustimmt, und wer unter 18 ist, wird standardmäßig mit anderen unter 18 zusammengebracht.

Noch Fragen? hello@kindredly.io

Quellen · geprüft am 2026-10-09