Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. InterPals gibt es seit 1998: eine kostenlose Brieffreunde-Seite mit App, auf der du Mitgliederprofile nach Land, Stadt, Alter und Sprache durchsuchst. Finanziert wird das Ganze über Werbung. Bei InterPals suchst du dir aus, wem du schreibst. Bei Kindredly gibt es keine Profile: Du schreibst eine Flaschenpost, einen Brief an niemand Bestimmten, und der landet zuerst bei Fremden, die so schreiben wie du. Alle Angaben zu InterPals auf dieser Seite haben den Stand Oktober 2026.
Was die beiden können, Zeile für Zeile – Stand: Oktober 2026. Jede Angabe zu InterPals ist mit ihrer Quelle verlinkt.
| Kindredly | InterPals | |
|---|---|---|
| Kurz erklärt | Eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. | Eine Brieffreunde-Community rund um Freundschaft, kulturellen Austausch, Sprachenlernen und Brieffreundschaften. Auf der Startseite nennt sich InterPals „the original pen pal site“ (das Original unter den Brieffreunde-Seiten). Quelle ↗ |
| Mitglieder | Nicht veröffentlicht. | Gibt es seit 1998. Die Startseite nennt 8,5+ Millionen Nutzer, die About-Seite 6+ Millionen Mitglieder (Oktober 2026). Quelle ↗ |
| Wie du Leute findest | Du suchst nicht. Dein Brief landet zuerst auf den Schreibtischen von Fremden, die so schreiben wie du. Auf deinem eigenen landen im kostenlosen Tarif jeden Tag fünfzehn Briefe von Fremden. | Du suchst nach Land, Stadt, Alter und den Sprachen, die jemand spricht oder lernt. Seit September 2026 schlägt dir der Startbildschirm der iPhone-App außerdem Leute nach Alter, Sprachen und Zielen vor. Swipen gibt es nicht. Quelle ↗ |
| Profile und Fotos | Keine Profile, keine Profilbilder. Statt deines Namens steht da eine Nummer, zum Beispiel Nr. 4207. Fotos gibt es erst, wenn ihr beide Namen getauscht habt. | Im Profil steht, wonach jemand sucht. Die Richtlinien bitten um eigene Fotos, das echte Alter und den tatsächlichen Wohnort. Quelle ↗ |
| Dating | Keine Dating-App: keine Profile, keine Profilbilder, kein Swipen. | Nach eigener Aussage keine Dating-Seite. Manche Mitglieder geben an, für eine Romanze offen zu sein; unerwünschte romantische oder sexuelle Nachrichten verstoßen gegen die Regeln. Quelle ↗ |
| Wie ihr schreibt | Briefe, einer nach dem anderen. Nach je fünf Briefen hin und her darf, wer will, den eigenen Namen beilegen. Getauscht werden die Namen nur, wenn ihr euch beide dafür entscheidet. | Chat mit Fotos und GIFs, Übersetzung direkt in der App und Nachrichtenanfragen, mit denen du entscheidest, wer in deinem Posteingang landet. Quelle ↗ |
| Tageslimits | Kostenloser Tarif: fünf neue eigene Briefe am Tag, bis zu fünf Antworten an Fremde, die gleichzeitig auf Rückmeldung warten, und unbegrenzt viele Briefe innerhalb eines Briefwechsels. Mit der Ersten Klasse fällt das Tageslimit für neue Briefe weg. | Ein Tageslimit dafür, wie viele neue Leute du anschreiben kannst – gegen Spam. Es steigt, je länger du Mitglied bist. Antworten und laufende Gespräche sind nicht begrenzt. Quelle ↗ |
| Preis | Kostenloser Tarif, dazu die Erste Klasse als optionaler bezahlter Tarif: kein Limit für neue Briefe, Zimmer, die sich nie schließen, Sprachbriefe und die ganze Garderobe deiner Botin. Den Preis siehst du, bevor du zahlst. Keine Werbung. | Kostenlos und werbefinanziert. Keine Bezahlversion und keine In-App-Käufe (Oktober 2026). Quelle ↗ |
| Alter | Nur ab 18. | Ab 13. Erwachsene können jüngeren Teenagern nicht schreiben, und die Grenzen bei Suche und Nachrichten richten sich nach dem Alter des jeweiligen Mitglieds. Quelle ↗ |
| Sicherheit | Ein Sicherheitscheck liest Briefe, bevor sie auf den Schreibtischen von Fremden landen. Melden oder blockieren kannst du aus jedem Brief und jedem Zimmer heraus. Melden drei verschiedene Leute dieselbe Person, kann diese Person keine Briefe mehr verschicken. | Automatische Systeme bearbeiten Meldungen rund um die Uhr. Meldungen sind vertraulich, Blockieren wirkt sofort, und gegen Entscheidungen über dein Konto kannst du Einspruch einlegen. Quelle ↗ |
| Plattformen | iPhone-App und Web – ein Konto für beides, wenn du dich mit Google oder E-Mail anmeldest. Auf Android nutzt du Kindredly im Browser. | Im Web, dazu offizielle Apps für iPhone und Android. Quelle ↗ |
| Sprachen | Die Website gibt es in zehn Sprachen, die iPhone-App in allen außer 中文. Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht liest, kommt er mit Übersetzen-Button. | Suche nach gesprochenen Sprachen: Stellst du das Mindestniveau auf Native oder Proficient, findest du Muttersprachler. Quelle ↗ |
| Store-Bewertungen | Nicht auf der eigenen Website veröffentlicht. | 3,9 von 5 bei 648 Bewertungen im US-App-Store; 3,4 Sterne bei 26,4 Tsd. Rezensionen bei Google Play (9. Oktober 2026). Quelle ↗ |
Die Angaben zu InterPals haben wir am 9. Oktober 2026 mit der Website, den Hilfeseiten und den Store-Einträgen von InterPals abgeglichen; sie können sich ändern. Die Angaben zu Kindredly sind am Produkt geprüft.
InterPals startete im April 1998 als International Penpal Page, ein Forum, über das man Brieffreunde per E-Mail und per Post fand. 1999 wurde die Seite neu gebaut und in InterPals umbenannt. Nach eigenen Angaben kam sie 2010 auf eine Million registrierte Mitglieder. Im März 2017 erschien die iPhone-App, danach folgte die Android-App.
Heute ist auf der Startseite von 8,5+ Millionen Nutzern die Rede und davon, dass man in 180+ Ländern Freunde finden kann. Die eigene About-Seite kommt auf 6+ Millionen Mitglieder. Im US-App-Store hat die App 3,9 von 5 bei 648 Bewertungen. Bei Google Play sind es 3,4 Sterne bei 26,4 Tsd. Rezensionen und 1 Mio.+ Downloads (beides Stand: 9. Oktober 2026).
Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Du schreibst einen Brief an niemand Bestimmten. Er landet zuerst auf den Schreibtischen von Fremden, die so schreiben wie du. Dabei zählt, wie lang deine Sätze werden, wo du Pausen machst, ob du Fragen stellst und ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Antwortet dir jemand, hast du einen Brieffreund – oder eine Brieffreundin.
Niemand sieht ein Profil oder ein Foto von dir. Statt deines Namens steht da eine Nummer, zum Beispiel Nr. 4207. Nach je fünf Briefen hin und her darf, wer will, den eigenen Namen beilegen. Getauscht werden die Namen nur, wenn ihr euch beide dafür entscheidet. Und alle bekommen eine Botin: einen kleinen Vogel, der aus deinen ersten Worten schlüpft, deine Briefe trägt und Hunger bekommt, wenn du aufhörst zu schreiben.
Bei beiden schreibst du Fremden, und keine von beiden nennt sich Dating-App. Swipen gibt es bei keiner. Losschreiben kostet bei beiden nichts. Beide übersetzen dir einen Brief in einer Sprache, die du nicht liest, und bei beiden kannst du jemanden blockieren. Außerdem begrenzen beide, wie viele neue Leute du erreichst – und die Briefe innerhalb eines Gesprächs zählt keine von beiden mit.
Bei InterPals suchst du selbst. In der Android-App suchst du nach Land, Stadt, Alter und den Sprachen, die jemand spricht oder lernt. Auf dem iPhone gibt es Suchfilter für Alter, Geschlecht, Sprachen und Ort, dazu Optionen, etwa nur Muttersprachler oder nur Leute anzuzeigen, die gerade online sind (Version 2.16.1, Oktober 2026). Für Muttersprachler wählst du die Sprache unter Languages Spoken und stellst das Mindestniveau auf Native oder Proficient. Seit September 2026 schlägt dir der Startbildschirm der iPhone-App außerdem Leute anhand deines Alters, deiner Sprachen und deiner Ziele vor (Discover). Swipen oder ein Matching-Spiel gibt es laut InterPals nicht.
Bei Kindredly suchst du nicht, und es gibt keine Profile zum Durchblättern. Dein Brief geht zuerst an die Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt. Deren Briefe landen umgekehrt auf deinem Schreibtisch, im kostenlosen Tarif fünfzehn am Tag, und du suchst dir aus, welchen du beantwortest. Fotos, Profile und Wohnort spielen dabei keine Rolle.
Bei InterPals finden dich die anderen über dein Profil. Darin steht, wonach du suchst. Die Community-Richtlinien bitten um eigene Fotos, das echte Alter und den tatsächlichen Wohnort; gestohlene oder KI-generierte Fotos sind nicht erlaubt. Mitglieder sehen, wer ihr Profil angeschaut hat und wer gerade online ist.
Kindredly hat keine Profile und keine Profilbilder. Niemand sieht ein Profil oder ein Foto von dir, nur deine Briefe. Fotos gibt es überhaupt erst, wenn ihr beide Namen getauscht habt.
Bei InterPals wird gechattet. Nachrichten können Fotos und GIFs enthalten und lassen sich direkt in der App übersetzen. Über Nachrichtenanfragen entscheidest du, wer in deinem Posteingang landet. Wie viele neue Leute du am Tag anschreiben kannst, ist begrenzt – laut InterPals gegen Spam. Das Limit steigt, je länger du Mitglied bist. Wem du schon geschrieben hast, dem kannst du unbegrenzt weiterschreiben, und Antworten an jemanden, der dich zuerst angeschrieben hat, zählen nicht mit. Laut InterPals antworten die meisten Mitglieder innerhalb von ein bis zwei Tagen.
Bei Kindredly schreibt ihr Briefe, einen nach dem anderen. Im kostenlosen Tarif kannst du fünf neue eigene Briefe am Tag verschicken, und bis zu fünf Antworten an Fremde dürfen gleichzeitig auf Rückmeldung warten. Briefe innerhalb eines Briefwechsels zählen nie mit. Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht liest, kommt er mit Übersetzen-Button. Hörst du auf zu schreiben, bekommt deine Botin Hunger.
Laut InterPals sind alle Dienste kostenlos und werbefinanziert. Die FAQ auf der Startseite sagen: Profil anlegen, Brieffreunde suchen und Nachrichten schreiben kosten seit 1998 nichts. Stand Oktober 2026 gibt es keine Bezahlversion: Die FAQ erwähnen kein Abo, und die Einträge im App Store und bei Google Play zeigen keine In-App-Käufe. Der Play-Eintrag trägt den Hinweis „Contains ads“ (enthält Werbung), und die Nutzungsbedingungen erlauben es nicht, Werbung auszublenden.
Kindredly hat keine Werbung. Im kostenlosen Tarif landen jeden Tag fünfzehn Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, und du kannst fünf neue eigene Briefe am Tag verschicken. Auch deine Botin und alle Briefwechsel sind kostenlos dabei, ohne Limit für die Briefe darin. Die Erste Klasse ist der optionale bezahlte Tarif: kein Limit für neue Briefe, Zimmer, die sich nie schließen, Sprachbriefe (aufgenommen in der iPhone-App) und die ganze Garderobe deiner Botin. Den Preis siehst du, bevor du zahlst.
InterPals steht allen ab 13 offen und entfernt Konten von unter 13-Jährigen. Der Kontakt zwischen Altersgruppen ist eingeschränkt: Erwachsene können jüngeren Teenagern nicht schreiben, und die Grenzen bei Suche und Nachrichten richten sich nach dem Alter des jeweiligen Mitglieds. Automatische Systeme bearbeiten Meldungen rund um die Uhr. Meldungen sind vertraulich, und Blockieren beendet den Kontakt sofort, ohne dass die andere Person davon erfährt. Gegen Sperren und Löschungen kannst du Einspruch einlegen, und jeder Einspruch wird neu geprüft. Hochgeladene Bilder werden auf Nacktheit gescannt, und ein Hash-Abgleich erkennt, wenn bereits entfernte Bilder erneut hochgeladen werden. Laut FAQ setzt InterPals bei der Moderation auf Ehrenamtliche und bekommt täglich Hunderte neue Meldungen, deshalb kann eine Prüfung dauern. Die Richtlinien warnen: Neue Kontakte schnell zu WhatsApp, Telegram oder anderen Apps zu lotsen, ist eine verbreitete Masche bei Betrug und Grooming.
Kindredly ist nur für Erwachsene ab 18. Statt deines Namens steht da eine Nummer, und Fotos gibt es erst, wenn ihr beide Namen getauscht habt. Ein Sicherheitscheck liest Briefe, bevor sie auf den Schreibtischen von Fremden landen. Er stoppt Drohungen, Belästigung, sexuelle Inhalte mit Minderjährigen und Versuche, Kontaktdaten, Social-Media-Accounts oder Geld auszutauschen. Melden oder blockieren kannst du aus jedem Brief und jedem Zimmer heraus. Melden drei verschiedene Leute dieselbe Person, kann diese Person keine Briefe mehr verschicken.
InterPals läuft im Web und in offiziellen Apps für iPhone und Android; die iPhone-App braucht iOS 15.1 oder neuer. Wer Sprachen lernt, ist bei InterPals gut aufgehoben. Du kannst nach den Sprachen suchen, die jemand spricht oder lernt, und nach Muttersprachlern filtern. Die Beschreibung im App Store wirbt mit Sprachtandems und damit, Reisende zu treffen, die gerade in deiner Gegend sind.
Kindredly gibt es als iPhone-App und als Website. Ein Konto funktioniert auf beiden, wenn du dich mit Google oder E-Mail anmeldest; „Mit Apple anmelden“ gibt es nur auf dem iPhone. Auf Android hast du deine Briefe, deine Seelenverwandten und deine Botin im Browser. Die Website gibt es auf English, 中文, Español, Português, Bahasa Indonesia, Français, Deutsch, Italiano, 日本語 und 한국어, die iPhone-App in allen außer 中文. Weil es keine Profile gibt, kannst du nicht gezielt nach Muttersprachlern einer Sprache suchen. Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht liest, kommt er mit Übersetzen-Button.
Die Bewertungen fallen gemischt aus, und es lohnt sich, aufs Datum zu schauen. Im App Store schreibt jemand (Dezember 2024), dort mehrere tolle Leute kennengelernt zu haben. Dass man den Kontakt auf Freundschaft, Brieffreundschaft oder Sprachaustausch beschränken kann, halte Mitglieder fern, die auf Romantik oder Flirts aus sind. Auf Trustpilot, einer externen Bewertungsplattform, schreibt ein Nutzer (August 2026), er habe dort treue Freunde gefunden.
Bei Trustpilot hat InterPals (Stand: 9. Oktober 2026) einen TrustScore von 1,7 bei 141 Bewertungen. Laut der KI-generierten Zusammenfassung der jüngsten Bewertungen haben die Bewertenden den Eindruck, Website und App seien voller Bots und Betrüger. Außerdem werde oft darüber geklagt, dass die automatische Moderation Konten ohne klare Warnung oder Begründung blockiert oder sperrt. Eine Bewertung im App Store aus dem Jahr 2023 beschreibt Betrüger, Fake-Profile und fehlende Identitätsprüfung bei der Anmeldung. Diese Bewertung stammt aus der Zeit vor den Updates zur Telefonverifizierung, die InterPals im September 2026 veröffentlicht hat (App-Versionen 2.14.0 und 2.15.0). In neueren Bewertungen bei Google Play geht es um Suchergebnisse mit Leuten, deren Einstellungen dann keine Freundschaftsanfragen zulassen (Juni 2026), und um Fehler beim Tippen von Nachrichten (Januar 2026).
Nimm InterPals, wenn du zwischen 13 und 17 bist – Kindredly ist nur für Erwachsene. InterPals ist auch die bessere Wahl, wenn du jemanden zum Sprachaustausch oder mit einer bestimmten Muttersprache suchst oder dir Leute nach Land, Stadt oder Alter aussuchen willst. Im App Store wirbt InterPals außerdem damit, dass du Reisende treffen kannst, die gerade in deiner Gegend sind. InterPals hat eine native Android-App, Chat mit Fotos und GIFs und überhaupt keine Bezahlversion, und laut eigener Aussage antworten die meisten Mitglieder innerhalb von ein bis zwei Tagen. Nimm Kindredly, wenn du erwachsen bist, lieber ohne Profil und Foto auskommst und nicht über eine Suche, sondern über deinen Schreibstil mit anderen zusammenkommen willst. Geschrieben wird ein Brief nach dem anderen. Bis ihr euch beide entscheidet, Namen zu tauschen, steht statt deines Namens eine Nummer da – und vorher gibt es keine Fotos.
Ja. Laut InterPals sind alle Dienste kostenlos und werbefinanziert. Die FAQ auf der Startseite sagen: Profil anlegen, Brieffreunde suchen und Nachrichten schreiben kosten seit 1998 nichts. Stand Oktober 2026 gibt es keine Bezahlversion: Die Einträge im App Store und bei Google Play zeigen keine In-App-Käufe, und der Play-Eintrag trägt den Hinweis „Contains ads“ (enthält Werbung). Auch Kindredly ist kostenlos; dazu gibt es die Erste Klasse als optionalen bezahlten Tarif.
InterPals ist eine Brieffreunde-Community: Du durchsuchst Profile nach Land, Stadt, Alter und Sprache und chattest dann mit den Leuten, die du dir aussuchst. Die Seite ist kostenlos, werbefinanziert und ab 13 offen. Kindredly ist eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Es gibt keine Profile und keine Profilbilder, dein Brief landet zuerst bei Fremden, die so schreiben wie du, und statt deines Namens steht eine Nummer da, bis ihr euch beide entscheidet, Namen zu tauschen. Kindredly ist nur für Erwachsene ab 18 und kostenlos, mit einem optionalen bezahlten Tarif.
Kommt darauf an, wofür du InterPals nutzt. Suchst du einen Sprachpartner, Muttersprachler oder Leute in einem bestimmten Land, ist die Suche von InterPals dafür gemacht – und Kindredly hat keine Suche. Willst du Fremden schreiben, ohne Profil und ohne Foto, und nach deinem Schreibstil mit anderen zusammengebracht werden, dann macht Kindredly genau das. Nur für Erwachsene, auf dem iPhone und im Web.
Laut InterPals nicht. Die Seite versteht sich als Community rund um Freundschaft, kulturellen Austausch, Sprachenlernen und Brieffreundschaften. Manche Mitglieder geben an, für eine Romanze offen zu sein, und laut InterPals verstoßen unerwünschte romantische oder sexuelle Nachrichten gegen die Regeln und können zu Verwarnungen, Sperren oder zur Löschung des Kontos führen. Auch Kindredly ist keine Dating-App: keine Profile, keine Profilbilder, kein Swipen.
InterPals lässt Mitglieder erst ab 13 zu und schränkt den Kontakt zwischen Altersgruppen ein. Automatische Systeme bearbeiten Meldungen rund um die Uhr, Meldungen sind vertraulich, Blockieren wirkt sofort, Einsprüche sind möglich, und Bilder werden gescannt. Laut FAQ setzt InterPals bei der Moderation auf Ehrenamtliche und bekommt täglich Hunderte Meldungen, deshalb kann eine Prüfung dauern. Manche berichten von Betrügern und Fake-Profilen: Trustpilot zeigt (Stand: 9. Oktober 2026) eine 1,7 bei 141 Bewertungen. Im September 2026 hat InterPals eine Telefonverifizierung eingeführt. Die eigenen Richtlinien warnen: Neue Kontakte schnell zu WhatsApp oder Telegram zu drängen, ist eine verbreitete Masche bei Betrug und Grooming.
Nicht auf dieselbe Weise. Bei InterPals kannst du nach den Sprachen suchen, die jemand spricht, und das Niveau auf Native oder Proficient stellen. Kindredly hat keine Profile, also kannst du niemanden nach Sprache suchen. Dafür gibt es einen Übersetzen-Button: Liegt auf deinem Schreibtisch ein Brief in einer Sprache, die du nicht liest, hat er einen dabei. Die Website gibt es in zehn Sprachen, die iPhone-App in allen außer 中文.
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