Seelenverwandte Freunde – auch verwandte Seelen genannt – ticken genauso wie du. Das spürst du, bevor du es erklären kannst. Kindredly sucht genau diese Ähnlichkeit in der Art, wie jemand schreibt: Du schreibst einen Brief, und er landet zuerst bei Fremden, deren Sätze im selben Takt laufen wie deine. Keine Fotos, kein Swipen. Aus manchen werden Freunde, aus manchen wird dein Lieblingsmensch.
Beide haben unterschrieben. Namen getauscht.
Nur wenn ihr beide euren Namen beilegt. Oder nie – viele bleiben einfach Fremde.
Berühmt wurde der Ausdruck durch Anne Shirley aus L. M. Montgomerys „Anne auf Green Gables“. Sie meint damit die seltenen Menschen, die dich verstehen, ohne dass du viel erklären musst. Bei einer seelenverwandten Freundschaft geht es um genau das: nicht unbedingt um Romantik, aber um jemanden, der versteht, wie du denkst.
Nach ihnen ist Kindredly benannt.
Ein Profil kann man aufhübschen. Wie du schreibst, lässt sich viel schwerer vortäuschen: wie lang deine Sätze werden dürfen, wo du Pausen machst, ob du fragst oder feststellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Solche Gewohnheiten hängen eng damit zusammen, wie du denkst.
Kindredly setzt darauf, dass Menschen, die ähnlich schreiben, leicht einen Draht zueinander finden. Deshalb landet dein Brief zuerst bei den Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt.
Deine Worte sind dein Fingerabdruck →Ich hab das noch nie jemandem erzählt, aber als mein Vater krank war, war ich vor allem erleichtert, nicht weil ich wollte, dass es vorbei ist, sondern weil das Warten endlich Konturen bekam und ich sehen konnte, wo das Ganze aufhört, statt mittendrin zu stehen und rumzuraten.
Keine Profile, keine Profilbilder, kein Swipen – und niemand wird nach Aussehen oder Entfernung zusammengebracht. Du tauschst Briefe mit Fremden, die so schreiben wie du. Was daraus wird, liegt bei euch beiden.
Nicht an einem Foto, sondern an den Briefen: an dem einen, den du immer wieder liest. An dem, der eine Frage beantwortet, die du gar nicht gestellt hast. Ab je fünf Briefen hin und her könnt ihr jeweils euren Namen beilegen. Getauscht werden die Namen aber erst, wenn ihr es beide getan habt. Dann seid ihr Seelenverwandte – so nennt Kindredly zwei Menschen, die sich füreinander entschieden haben.
Seit März liegt eine Nachricht in meinen Entwürfen. Drei Wörter. Ich hab so an die vierzigmal dran rumgefeilt – vor allem an den Satzzeichen. Als ob's am Komma läge.
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Mach den Schreib-Aura-Test →Eine Freundschaft mit jemandem, der genauso tickt wie du: Ihr versteht einander, ohne viel erklären zu müssen. Man spricht auch von einer verwandten Seele oder einem platonischen Seelenverwandten.
Beide Begriffe meinen jemanden, der dich tief versteht. „Soulmate“ ist aber oft romantisch gemeint, eine verwandte Seele dagegen meist ein Freund oder eine Freundin – jemand, der genauso tickt wie du. Kindredly ist für die verwandte Seele gemacht. Alles Weitere überlässt es dir.
Nein. Keine Profile, keine Profilbilder, kein Swipen. Du tauschst Briefe mit Fremden, die so schreiben wie du. Aus manchen werden Freunde, aus manchen wird dein Lieblingsmensch – und manche bleiben einfach nette Fremde.
Nach deinem Schreibstil, nicht nach deinem Aussehen: Satzlänge, Rhythmus, ob du Fragen stellst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Deine Briefe gehen zuerst an die Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt.
Ja. Jeden Tag landen 15 Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, und du kannst täglich fünf neue eigene Briefe losschicken. Innerhalb eines Briefwechsels schreibt ihr euch so viele Briefe, wie ihr wollt. Alles kostenlos, auf dem iPhone und im Web. Die Erste Klasse ist ein optionaler bezahlter Tarif.
Noch Fragen? hello@kindredly.io
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