Mit Fremden schreiben, ohne Video, Live-Chat oder Profil – dafür ist Kindredly da. Du schreibst einen Brief. Der landet zuerst bei Fremden, die ähnlich schreiben wie du, und dann geht es hin und her, ein Brief nach dem anderen. Statt deines Namens steht da eine Nummer, Briefe gehen erst nach einem Sicherheitscheck raus, und Kindredly ist nur für Erwachsene.
Hab an einem Dienstag gekündigt. Vier Tage keinem was gesagt. Mich trotzdem jeden Tag angezogen. Trotzdem jeden Tag raus aus der Wohnung. Bis sechs in der Bibliothek gesessen.
Seit März liegt eine Nachricht in meinen Entwürfen. Drei Wörter. Ich hab so an die vierzigmal dran rumgefeilt – vor allem an den Satzzeichen. Als ob's am Komma läge.
Ein Zufallschat wirft dich mitten in ein Live-Gespräch mit dem Nächstbesten. Meistens kommt ein „hi“, dann wird weitergeklickt. Ein Brief ist bewusst langsamer: Du hast Zeit, dir zu überlegen, was du sagen willst – und dein Gegenüber auch.
Fremden erzählt man Dinge, die man den eigenen Freunden nie sagen würde – im Zug, im Flugzeug, in Briefen. Wer dich nicht kennt, hängt in deinem Leben nicht mit drin und kann das beim nächsten Abendessen nicht auf den Tisch bringen. Bei Kindredly bleibt das so, bis du dich anders entscheidest.
Warum es guttut, Fremden zu schreiben →Ich hab das noch nie jemandem erzählt, aber als mein Vater krank war, war ich vor allem erleichtert, nicht weil ich wollte, dass es vorbei ist, sondern weil das Warten endlich Konturen bekam und ich sehen konnte, wo das Ganze aufhört, statt mittendrin zu stehen und rumzuraten.
Keine x-beliebigen. Dein Brief landet zuerst auf den Schreibtischen der Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt. Was zählt: Satzlänge, Rhythmus, wo du Pausen machst, ob du einen Punkt setzt oder den Gedanken offen lässt. Wer dir antwortet, schreibt also Briefe, die ein bisschen nach dir klingen.
Wie Kindredly Menschen zusammenbringt →Fremde sehen eine Nummer und ein Gesicht aus Kästchen – nie deinen Namen, dein Foto oder deinen Standort. Bevor deine Botin einen Brief zu fremden Schreibtischen trägt, geht er durch einen Sicherheitscheck. Der fängt Drohungen und Belästigung ab – und Versuche, Handynummern oder Social-Media-Accounts zu tauschen. Melden oder blockieren kannst du jede Person mit einem Fingertipp.
Wie Kindredly sicher bleibt →dein brief war so schön!! add mich auf insta: @my.real.handle
Traurige, wütende, schwere Briefe kommen durch. Usernamen, Handynummern und Drohungen nicht.
Nur schauen zeigt dir die Briefe von heute – ganz ohne Konto. Juckt es dich bei einem in den Fingern, zurückzuschreiben? Dann ist das wohl ein Zeichen.
Bleib anonym und schreib nur dort, wo moderiert wird. Bei Kindredly hast du statt eines Namens eine Nummer. Fotos gibt es erst, wenn ihr beide eure Namen getauscht habt. Briefe werden auf dem Weg zu fremden Schreibtischen geprüft, und du kannst jede Person melden oder blockieren. Mehr dazu: Sicherheit.
Ja. Fremde sehen eine Nummer, zum Beispiel Nr. 4207, und ein Gesicht aus Kästchen. Namen werden nur getauscht, wenn ihr beide euren beilegt – möglich ist das ab je fünf Briefen hin und her.
Weder Video noch Live-Chat. Wer mit der Ersten Klasse unterwegs ist, kann in der iPhone-App Sprachbriefe aufnehmen – zu jedem gehört auch eine geschriebene Zeile.
Nein. Kindredly ist nur für Erwachsene ab 18.
Ja. Jeden Tag landen 15 Briefe von Fremden auf deinem Schreibtisch, und du kannst täglich fünf neue eigene Briefe losschicken. Innerhalb eines Briefwechsels schreibt ihr euch so viele Briefe, wie ihr wollt. Alles kostenlos, auf dem iPhone und im Web.
Mit Fremden, deren Schreibstil deinem am nächsten kommt – nicht mit irgendwem, der in der Warteschlange gerade als Nächstes dran ist. Kindredly bringt euch nach Schreibstil zusammen, nie nach Fotos oder Wohnort.
Noch Fragen? hello@kindredly.io
Schreib deinen ersten Brief. Eine anonyme Brieffreunde-App, die Fremde nach ihrem Schreibstil zusammenbringt. Kostenlos auf dem iPhone und im Web.